Spiele für die Schule
Shownotes
Spielentwickler Ron Hild erklärt uns, wie es ihm gelingt, mit Spielen im pädagogischen Kontext Spaß und Wissen zu verbinden. Sein Trick: Den Schalter von Passivität auf Selbstwirksamkeit umlegen und Fakten mit Emotionen und direktem Feedback verknüpfen.
Wir haben Ron eure Fragen gestellt und er hat sie euch beantwortet.
Wenn euch gefällt, was wir machen, sagt es weiter. Unsere Homepage mit Infos und Rezensionen. Hier geht's zu unserem Zuhause im Beeple-Netzwerk oder gleich auf den Beeple-Discord-Server.
Mit Wumms rein in und raus aus den Podcast klappt mit 'Rockstar Trailer' von _LiteSaturation. Findet ihr auf Pixabay.com, ebenso eingebaute Soundeffekte.
Transkript anzeigen
00:00:11: Moin und herzlich willkommen zu alles außer Top-Listen, dem Brettspieligsten Brettbild Podcast dieseits und jenseits des Etas.
00:00:18: Mein Name ist JD dieses unsere nächste Folge Und ich bin wie immer nicht alleine weil bin ich sowieso nicht aber heute ist noch der wunderschöne Olli bei mir.
00:00:27: moin Olli
00:00:28: Oh der Wunder Schöne!
00:00:29: Heute mal eine Variation von deiner sonstigen Anmoderation.
00:00:33: Ja Ich fühle mich heute besonders attraktiv und ich hoffe das strahlt auch so ein bisschen in unsere podcastfolge rein.
00:00:38: Aber zum Glück haben wir auch heute einen Gast, den wir aus der großen Welt der Brettspiele eingeladen haben und er erfüllt ein besonderes Profil.
00:00:48: Denn er ist wieder einer der Spiele-Designer aber mit einem ganz besonderen Portfolio.
00:00:54: Ja es geht um niemand Geringen als darf ich eigentlich Ronald sagen oder nur Ron?
00:01:01: Ich weiß gar nicht wie ich denn da im Aussprechen soll.
00:01:03: Stell dich doch einfach mal selber vor!
00:01:05: Schönen Abend ihr zwei!
00:01:06: Ich freue mich sehr heute bei euch im Podcast sein zu dürfen.
00:01:10: Ja ich bin Ron, bürgerlich Ronald Hildt aber Ronald sagen tatsächlich nur meine Eltern.
00:01:14: alle anderen nennen mich Ron und von daher glaube ich das behalten wir heute mal so bei.
00:01:19: Und auch für die Zukunft.
00:01:20: merkt euch dass ich merke es mir jetzt auf jeden Fall.
00:01:23: Ron wie haben uns kennengelernt?
00:01:24: Bei Max Mark aus Bisschenhaus Neckkästenblaber wo soll ich erkennen?
00:01:29: Wir kennen uns von einer Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung.
00:01:33: genauer gesagt war das ein Game Jam, wo Personen aus der gesamten Bundesrepublik und auch ich glaube aus Österreich und in der Schweiz waren auch ein paar Personen dabei.
00:01:43: Und es ging darum dass man innerhalb von drei Tagen einen Spiel zu einem politischen Thema entwickelt.
00:01:49: Ich wäre sehr gerne auch in deinem Team gewesen aber hatte dann eine andere Idee so dass wir uns also nur am Rande begegnet sind freue mich aber dass wir danach auch so ein bisschen austausch geblieben sind.
00:01:57: Genau, magst du noch etwas von deiner Idee pitchen die du da hattest?
00:02:01: Weil bei mir geht es genau so, ich wäre auch gerne ein Run Team gewesen.
00:02:03: Aber ja wir waren beide quasi Teamleiter unserer eigenen Spielideen.
00:02:08: Ja Teamleitern das ist ja das Schöne daran dass es wirklich Teams war und dass man mit Personen zusammengearbeitet hat die man vorher vielleicht kannte manche kann aber noch nicht.
00:02:17: also gerade auch diese Austausch mit Personen die irgendwie neu waren war für mich sehr sehr faszinierend.
00:02:22: Die Idee die wir hatten Es ging um Fake oder Fakten.
00:02:27: Also ganz konkret haben wir einen Spiel entwickelt.
00:02:30: Was sich damit beschäftigt, dass die Spielenden erkennen sollen ist die Information, die ihm ein Spiel gegeben wird.
00:02:36: Eine echte Behauptung also einen Fakt oder es eine Lüge also ein Fake.
00:02:40: das war die Grundidee und ja wir haben auch danach noch ein bisschen daran gearbeitet haben uns aber dann vor kurzem dazu entschieden das Projekt an der Stelle mal zu belassen.
00:02:50: Es hat also nicht ganz so funktioniert wie wir uns das vorgestellt haben.
00:02:53: Wie wars denn bei euch?
00:02:55: Also wir haben das Projekt auch aktuell noch in der Schublade liegen, wollen uns aber in Bilder nochmal treffen um das quasi vorzuführen.
00:03:01: Wir hatten ja die Idee eine... wie nennt man das denn?
00:03:03: Eine schulübergreifende Box zu machen im Prinzip so für was bei uns Fahrer und Fuh oder die Olchis oder irgendwelche schulbegleitenden Figuren zu entwickeln Im Idealfall vom Elementalbereich sprich Kindergarten bis zum Abi das Ganze mit begleiten und ja, die Demokratiekompetenz der Menschen stärken.
00:03:24: Und immer auf dem jeweiligen Entwicklungsstand.
00:03:27: Die erste Geschichte, die wir damals hatten war eine Mitmachgeschichte, die entwickelt haben gemeinsam.
00:03:32: Das wäre das Erste Modul in der ersten Box.
00:03:34: oder ist es das Erstem Modul?
00:03:35: Das haben wir auch so weit fertig bekommen.
00:03:37: Wir wollen uns wieder treffen um das ganze noch ein bisschen weiter zu strukturieren!
00:03:42: Ja Ron, Kompetenzen stärken das ist ja eigentlich genau dieser Bereich weswegen wir uns heute mit dir unterhalten wollen.
00:03:48: Du bist ein Spiele-Designer aber du bist nicht einer dieser Designer die in dem Bereich der kommerziellen Spiele sich zu Hause fühlen oder vielleicht hast du dich mal zuhause gefühlt?
00:03:58: Du hast dich allerdings mittlerweile auf pädagogische Spiele und Lernspiele konzentriert.
00:04:02: Wie kam es da zu dieser Entscheidung?
00:04:04: sicht er für diesen Bereich mit dem man wahrscheinlich noch weniger Geld macht, als ein normaler Brettspielautor so bisschen zu fokussieren.
00:04:12: Ja ich weiß tatsächlich nicht wie viel der normalen, anführungsgerichtenden Brettspielauto so verdient.
00:04:18: Bei mir ist es ein längerer Prozess gewesen.
00:04:20: Ich habe mal Geschichte, Politik und Journalistik studiert also ganz klar durch Geisteswissenschaften Und mir war schon damals Politik sehr wichtig.
00:04:29: und gerade Politikerinnen und Politiker haben ja einen relativ schlechtes Image teilweise zurecht, teilweise aber auch unrecht.
00:04:36: Und ich habe während des Studiums überlegt, die kann nicht sozusagen so ein Gespür dafür entwickeln, dass Politiker durchaus auch viele Kompetenzen haben und das ist auch sehr viel Mutbedarf sich einfach politisch zu engagieren.
00:04:48: Und hab dann während des studiums einen Spiel entwickelt.
00:04:51: Das war richtig schlecht wenn man ganz ehrlich ist.
00:04:53: Ja es hat zwar so funktioniert aber es hat eigentlich keinen Spaß gemacht.
00:04:56: Aber der Ansatz sich mit Spielen zu beschäftigen und zu gucken wie kann ich mit Spienwissen transportieren oder gewisse Dinge auch auf die Agenda setzten, das fand ich irgendwie faszinierend.
00:05:06: Und habe dann halt während des Studiums und auch danach mich mit Spielmenschäften, Kerbücher gelesen, war bei gewissen Veranstaltungen und hab dann halt irgendwann gesagt, ich probiere es mal beruflich zu machen.
00:05:17: War wahrscheinlich damals eine relativ naive Idee tatsächlich weil ich auch gar nicht wusste was auf mich zukommt.
00:05:24: aber tatsächlich hat es die letzten Jahre ganz gut funktioniert.
00:05:29: Das was ich jetzt hauptsächlich mache sind pädagogische Spiele.
00:05:33: Ein Schwerpunkt sind Spiele, die direkt im fachlichen Unterricht eingesetzt werden von Schulen.
00:05:39: Also Grundschule, weiterführende Schule.
00:05:42: Daneben entwickle ich aber auch Spiele für Vereine und Verbände.
00:05:45: Auch für Unternehmen also im Prinzip alles wo Spieler ein Werkzeug sein können um eben ein bisschen zu transportieren.
00:05:52: Um vielleicht auch Verhaltensweisen zu ändern um Dinge zu lernen, um Dinge verstehen.
00:05:56: Und das ist eine Aufgabe die mir sehr viel Spaß macht.
00:06:02: Glaube auch, ja die ist einfach wichtig heutzutage.
00:06:05: Hast du da ein Portfolio an Themen wo du sagst das ist genau dein Steckenpferd und wenn der Verein, der Verband, die Lehrkraft etwas von dem möchte kann sie sich genau wegen diesem Thema an dich wenden.
00:06:17: wenn du es gemifizieren sollts sage ich mal?
00:06:20: Ich habe tatsächlich kein festes Portfolium neben mir sind.
00:06:24: Ich glaube dass man zu jedem Thema ins Spiel machen kann und das ist ja ein Stück weit auch meine Arbeit.
00:06:29: Also Spiele gemacht, beispielsweise zum Thema Autismus.
00:06:32: Ich habe Spiele zum Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung gemacht.
00:06:36: Die Spiele für die Schule beziehen verschiedene Fächer ein – das geht von Latein über Biologie, Geographie und Mathe Deutsch.
00:06:42: Ich glaube also dass man so fast jedem Thema einen Spiel machen kann?
00:06:46: Die Frage ist dann immer wer ist die Zielgruppe?
00:06:49: wie viel Zeit habe ich zu verfügen diese ganz klassischen Spieldesignfragen auch die man da stellen muss?
00:06:54: aber generell kann man glaube ich zu jedem Thema was machen Und das ist eben auch das, was ich an meinem Beruf so spannend finde.
00:07:00: Weil einfach die Vielfältigkeit der Themen mich selber überrascht und weil ich halt auch bei jedem Projekt einfach etwas zu lernen
00:07:05: kann.".
00:07:06: Da würde ich jetzt mal gerade zwei Fragen von Sarah anschließen Ron.
00:07:10: Nämlich wie ist dieser Prozess?
00:07:11: treten externe Partner an dich ran?
00:07:14: Und beauftragen dich oder entwickelst du und bietet es externen Partnerinnen und Partnern an?
00:07:20: Das ist eine Mischung.
00:07:21: tatsächlich habe in dem Bereich, in dem ich arbeite, inzwischen so einen Namen dass also Leute auch gezielt auf mich zukommen und sagen, hey ich hab hier ein Thema können wir da was zusammen machen.
00:07:30: Also gerade so im Bereich Schule habe ich natürlich auch Partner bedienen, die ich immer wieder arbeite, die dann also fragen wie haben ihr neues Fach beispielsweise Chemie oder Englisch?
00:07:39: dazu wollen wir gerne ein Spiel machen?
00:07:41: Es gibt aber auch den Fall dass ich selber Ideen habe wo ich einfach glaube das ist ein Thema was durch einen Spiel sehr gut abbilden kann.
00:07:48: aktuell sind es vor allem politische Themen also Demokratieförderungen usw.
00:07:52: Und da frage ich denn eben Partnerinstitutionen oder Verlage, ob die daran Interesse haben.
00:07:58: Aber wenn man es mal so in Prozente aufteilen würde, würde ich sagen so, so sechzig bis siebzig Prozent sind Anfragen an mich und die anderen dreißig Prozent sind einfach die Ideen, die ich parallel entwickelte und die ich dann eben versuche, Anverlage
00:08:10: heranzubringen.".
00:08:11: Ich würde ganz gern dir noch Sarahs Anschlussfrage anbieten und die greift das auf was du gesagt hast.
00:08:16: Du hast gesagt, man kann im Prinzip zu jedem Unterrichtswachzehnen-Unterrichtsgegenstand eben auch ein Spiel entwickeln oder anbieten.
00:08:22: Und Sarah hat die Frage gestellt Wie macht man denn trockene Themen spannend?
00:08:26: Und machen wir uns nix vor, vieles ist in der Schule trocken.
00:08:30: Ist ja so tatsächlich!
00:08:31: Ich glaube die Themen sind da immer ein bisschen Interesse abhängig und man hat hier immer das schöne Beispiel ganz viele Kinder mögen irgendwie Mathematik nicht.
00:08:40: Das ist so ein Klischee.
00:08:41: ich fand Mathe immer super aber ich glaube dass jeder so gewisse Vorlieben einfach hat wie man diese Themen interessant machen kann.
00:08:49: generell ist es ja so Ihr kennt euch damit spielen sehr, sehr gut aus.
00:08:52: Spiele haben ein paar Vorteile psychologisch gesehen.
00:08:55: das eine ist man ist selbst wirksam Das heißt im Spiel bin ich aktiv.
00:09:00: dass also schon großer Unterschied ob ich jetzt im Unterricht Dinge nur konsumiere und wahrnehme oder ob Ich die Möglichkeit habe selber zu agieren das der eine Punkt.
00:09:10: Also Man schafft einfach einen Umfeld in dem die Schülerinnen und Schülern selber aktiv werden können.
00:09:15: Der zweite Aspekt ist Dass es direkte Rückmeldungen gibt.
00:09:18: Also gerade, wenn mir das Beispiel Mathematik mal belassen ist es so ich lerne Dinge habe aber nicht sofort ein Gefühl warum ich das eigentlich brauche.
00:09:27: Diese Belohnung dass ich was geschaffen habe die kommt viel später und Spieler haben die Möglichkeit diese Belohnungen sozusagen sehr schneller zu bringen.
00:09:36: Ich mache also etwas vielleicht rechne ich eine Aufgabe und habe eine direkte Konsequenz daraus Positiv, negativ.
00:09:41: Wenn ich einen Fehler gemacht habe passiert vielleicht was Negatives wenn ich es richtig gemacht habe.
00:09:45: was Positives damit entsteht?
00:09:46: einfach eine gewisse Emotion durch das Spiel.
00:09:49: und um es konkret zu machen wieder im Thema Mathematik Ich hab ein Escape-Spiel gemacht Das beschäftigt sich mit verschiedenen Zahlensystemen.
00:09:57: Es geht um Brüche, es geht um einfache Rechneraden sag' ich mal.
00:10:01: Und die Grundidee ist dass ein Asteroid die Erde bedroht und die Schülerinnen und Schüler müssen eben wie das bei Escape spielen oft der Falles gemeinsam zusammenarbeiten.
00:10:11: Müssen Rätsel lösen, müssen Informationen sammeln um eben diesen Einsturz des Asteroidens zu verhindern und damit hat man eine narrative Einbettung.
00:10:20: die Klasse arbeitet in Gruppen parallel, sammelt Informationen und man braucht die Information von allen Gruppen um Ende das Rätsell zu lösen.
00:10:27: Das heißt die Motivation ist da ich habe direkte Belohnungseffekte und ich hab auch den großen Vorteil dass im Prinzip alle Personen der Klasse gleichzeitig noch wichtig sind.
00:10:37: Also soziale Kompetenzen, Kommunikation usw.
00:10:39: werden da im Spiel sehr sinnvoll miteinander verzahnt.
00:10:42: Das heißt der eigentliche Schalter den du umdrehst ist diese Passivität aufzugeben und die Schülerinnen und Schüler mit in diesen aktiven Prozessmann rein zu geben ihnen eine tragende Rolle anzubieten In diesem Prozession dem sie mit ihrem Wissen eben halt auch denen die Progression des Spiels vorantreiben können?
00:10:59: Das ist die eine Variante.
00:11:00: genau das andere ist wie gesagt emotionale Eingewundenheit.
00:11:05: Das heißt, wenn ich selber Dinge tue habe ich einfach einen anderen Bezug dazu.
00:11:10: und der dritte Aspekt ist das Spiele einfach auch die Interaktion mit anderen Fördern.
00:11:17: Ich kann also mit anderen Personen sprechen.
00:11:20: Ich kann Feedback einholen.
00:11:21: Ich hab vielleicht auch so kleine Momente wie Schadenfreude Wie Erfolgsfühlen usw.
00:11:26: Also diese ganzen Punkte spielen eine zentrale Rolle.
00:11:29: Und wenn man es auf den Lerneffekt mal übertragen möchte Das was passiert, ich sehe dass das was ich gelernt habe einen Sinn ergibt.
00:11:37: Ich brauche dieses Wissen und wende es an in Mathematik und ich komme sozusagen durch mein Wissen die Fähigkeiten die ich habe durch meine Kompetenzen in dem Spiel weiter.
00:11:46: Das ist der eine Punkt und der andere der da auch eine Rolle spielt je nachdem was es für ein Spiel ist.
00:11:51: ich kann Prozesse verständlich machen und lernen ja ganz oft so dass man über abstrakte Dinge spricht.
00:11:59: Spiele haben den großen Vorteil, dass ich Entwicklungen zeigen kann.
00:12:03: Was war vorher?
00:12:04: Was passiert im Spiel?
00:12:06: Was ist der Endstand?
00:12:07: Das heißt, ich habe einen Prozess visualisiert, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht eben auch Zusammenhänge zu verstehen.
00:12:13: Und damit macht Lernen ein Stück weit mehr Freude weil es unmittelbarer wird.
00:12:19: Kann man nicht... Wenn man dich bucht oder wenn man dich beauftragt, wenn man dir einen Auftrag gibt hast du da eine Altersbegrenzung?
00:12:25: Hast du da Erfahrung mit?
00:12:28: Die Sachen, die ich bisher gemacht habe richten sich an Grundschul- und Sekundarstufe weniger an die Oberstufte tatsächlich.
00:12:36: Weil Oberstufen also Elfte bis Dreizehnte Klasse sind ja oft Wiederholungen von Themen, die man schon vorher hatte.
00:12:42: Das heißt, die Konzepte für die Sekundastufe entwickelt worden kann man dann theoretisch auch in der Oberstufel wieder einsetzen.
00:12:49: Generell muss man so ein bisschen unterscheiden.
00:12:51: im Grundschullbereich ist es eher so dass die Spiele, die Ich mache auf gewisse Kompetenzen abzielen Wertevermittlungen, Kommunikation, Abstaktionsfähigkeit usw.
00:13:01: Und für die Sekundarstufel sind es dann wirklich auch Spiele, die Fachwissen also die Fachthemen aufgreifen.
00:13:07: aber prinzipiell kann man für jedes Alter sicherlich da auch Konzepte machen.
00:13:10: ja
00:13:11: Ich würde dich ganz gerne mal bitten zwei Begriffe voneinander zu trennen so dass sie nachvollziehbar sind.
00:13:16: Man liest immer wieder in dem Kontext von pädagogischen Spielen diesen Begriff hast du auch schon benutzt und Lernspiele Ist das das gleiche?
00:13:25: oder wenn nicht worin unterscheiden Sie sich?
00:13:28: Die Frage ist ein bisschen schwer zu beantworten, tatsächlich verschwimmen diese Begrifflichkeiten so ein bisschen.
00:13:35: Ich glaube Lernspiele sind für viele Personen irgendwie greifbar.
00:13:41: Ich persönlich finde dem Begriff pädagogisch sinnvoller weil das Lernen eben verschiedene Ebenen hat und es gibt wie wir eben ja schon so ein bißchen auch besprochen haben einmal um die Möglichkeit dass man Fach wissen lernt also Informationen an sich.
00:13:56: Ich glaube aber, dass eben durch Spielen auch diese sozialen Kompetenzen mit trainiert werden.
00:14:02: Wir haben eben schon gesagt man arbeitet gemeinsam und hat kommunikative Aspekte usw.
00:14:06: Und deshalb finde ich den Begriff pädagogische Spiele glaube ich passender als Lernspiel weil das Lern-Spiel so sehr auf diese Wissensvermittlung abzielt.
00:14:16: Wenn du so ein Spiel umsetzt wie machst du das mit größeren Gruppen?
00:14:24: Ich hab größere Gruppen aus, weil Klassenzahlen sind ja bis zu dreißig Personen.
00:14:28: Wie gehst du davor?
00:14:30: Also der Prozess ist für solche Spiele immer recht ähnlich.
00:14:34: Wenn wir jetzt den Unterrichtkontext haben es gibt ein thematischen Aufhänger dann muss ich meistens erst ein bisschen recherchieren, weil ich brauche natürlich auch einen Gefühl was das Unterrichts-Thema eigentlich ist.
00:14:45: Woher geht das und wo die wichtigen Inhalte transportiert werden sollen?
00:14:49: Dann gibt es immer einen Austausch mit einer Fachlehrerin oder eine Fachlehre, weil die natürlich auch die Expertise haben für das jeweilige Fach.
00:14:57: Dann wird sozusagen ein kleines Skript entwickelt.
00:15:00: wie könnte das Spiel aussehen?
00:15:01: Was sind die groben Inhalte?
00:15:02: Wie greifen Dinge ineinander?
00:15:05: und dann gibt es natürlich auch immer Tests entlassen.
00:15:09: ich kann inzwischen so ein bisschen antizipieren wie Personen miteinander arbeiten.
00:15:14: also das habe ich so ein bissel im Gespür.
00:15:19: So Gruppen von vier bis fünf Leuten arbeiten meistens recht gut zusammen.
00:15:22: Größer sollten die Gruppen nicht sein, kleiner geht je nachdem eben was es für ein Setting ist.
00:15:27: aber da hatten wir uns eine gewisse Orientierung und gerade also das Spiel in diese Richtung auch Designen.
00:15:33: Aber völlig klar man muss einfach auch dann testen Und ich gehe auch sehr sehr viel in Schule um eben die Konzepte zu testen.
00:15:40: Die Tests laufen meistens in drei Phasen.
00:15:42: Das erste ist so eine grundlegende Überlegen funktioniert die Mechanik?
00:15:46: können die Schülerinnen und Schüler damit generell etwas anfangen?
00:15:48: Der zweite Test ist, wenn das Material ausgearbeitet ist inhaltlich.
00:15:53: Also wenn sozusagen alle Mechaniken da sind und die Texte da sind auch die Zerstellungen usw.
00:15:58: Da sind... Und der dritte Test ist – Wenn es auch designt ist!
00:16:02: Also verstehen die Schülerinnen und Schüler die Bildsprache?
00:16:05: Können sie mit Symbolik etwas anfangen?
00:16:07: Ist es irgendwie auch intuitiv der Zugang?
00:16:09: Und je nachdem wie die Ergebnisse sind wird eben dann das Konzept verbessert oder die Textie bearbeitet oder auch bei den Illustrationen am Ende noch mal optimiert.
00:16:19: Diese Frage kam übrigens von Cindy, liebe Grüße.
00:16:22: und sie möchte auch noch mal wissen wie es sich dann gestaltet.
00:16:25: also entwickelt das Spiel für die Klasse?
00:16:28: Das ist dann so dass man das dann einmal kaufen muss gibt's dann mehrere Ausgaben.
00:16:31: vor diesem Spiel ist es exklusiv für diese Klasse dieses Spiel?
00:16:35: was sind mehrere Fragen.
00:16:36: aber wie gestaltet sich das genau?
00:16:39: Wie Spiele die für den Unterricht gestaltet oder entwickelt werden?
00:16:43: da arbeite ich meistens mit Verlagen zusammen.
00:16:45: das heißt die Idee ist und der Verlag vertreibt es dann einfach, sodass es also möglichst auch vielen Personen zugänglich ist.
00:16:54: Und die Idee ist man kauft das und kann das Material aber natürlich immer wieder verwenden.
00:16:59: Also jetzt nicht so dass das Spiel beschädigt oder kaputt gemacht wird oder irgend sowas sondern du kannst ihn im Prinzip auch am nächsten Schuljahr mit einer anderen Klasse das wieder genauso einsetzen.
00:17:08: Genau, aber die Idee is halt schon, dass es über Verlage vertrieben wird und da gibt's ja ein paar große.
00:17:13: Der Verlag, mit dem ich sehr viel arbeite ist der Friedrich-Verlag.
00:17:16: Die gehören zu Klett, Klett Kalmaier und Kalmaiere Lernspiele setzt wirklich auch sehr bewusst auf Spiele als Medium für den Unterricht und dafür bin ich auch sehr dankbar weil die einfach mir die Möglichkeit geben da auch mit neuen Ideen einfach Dinge auszuprobieren.
00:17:35: Ich hau dann nochmal eine Anschlussfrage dran Und zwar hat es tatsächlich auch mit den Vertriebswegen an der Spiele zu tun, das gerade eben schon gesagt.
00:17:41: die Kooperation mit Verlagen ist dir wichtig.
00:17:44: Aus meinem eigenen Alltag leite ich ab, Lehrerinnen und Lehrer sind sehr daran interessiert fertige Unterrichtsreihen zu kaufen und greifen auf solche Portale zurück wie Edukey zum Beispiel mein Unterricht etc.
00:17:59: Also alles das, was man tatsächlich für barere Münze kaufen kann.
00:18:02: sind es auch Portale die für dich und deine Produkte relevant sind oder ist es bei dir tatsächlich eher dieser tradierte Weg über Verlage, die sich eben auf ein solches Lernbegleiten des Medium spezialisiert haben?
00:18:15: Die Spiele, die ich mache erscheinen ausschließlich bei Verlagen und dass aus verschiedenen Gründen der eine Grund ist bei den Verlagen auch Redakteurinnen und Redakteure sitzen, die meistens eine fachliche Perspektive mitbringen.
00:18:30: Und ich habe eben den Tötig-Verlag genannt und alle Personen, die dort arbeiten haben eine Fachexpertise in einem jeweiligen Fach.
00:18:36: Das heißt auch die Zusammenarbeit sichert ein Stück weit die Qualität des Produktes weil da einfach nochmal Personen drüber gucken, die einfach auch mit einer gewissen ja Erfahrung Dinge anschauen.
00:18:48: Der zweite Punkt ist das Material ist hochwertig.
00:18:51: also die Spiele werden oft illustriert, teilweise auch sehr kleinteilig und liebevoll illustrierte.
00:18:57: Und ich bekomme also ein Materialpaket was sich auch den Schülerinnen und Schülern auf den Tisch legen kann die also durch die Gestaltung und die Optik abgeholt werden.
00:19:07: das soll ja auch Spaß machen.
00:19:08: wir reden über Spiel tatsächlich und andere Materialien die sicherlich auch sehr gut sind und sehr gut funktionieren verfolgen vielleicht andere Ziele.
00:19:17: aber die Spiele und ich sage bewusst auch spiel Tatsächlich, die auf den Tisch kommen sollen einfach den Schülerinnen und Schülern auch so viel Freude machen, dass sie es einfach gerne spielen.
00:19:28: Das ist ein ganz wichtiger Punkt an der Stelle.
00:19:31: Und ja das läuft bei mir in erster Linie über Verlage.
00:19:35: Wenn du die Spiele entwickelst hast dir schon gesagt bist du mit den Fachlehrkräften also wenn du für das Schullehrhaus entwickelts bist du bei den Fachlerkräften auf jeden Fall im Gespräch.
00:19:44: Wie sieht's denn aus?
00:19:45: Unterhältst du dich auch mit der Schülerschaft?
00:19:48: Absolut!
00:19:49: Ich habe ja auch gesagt, dass ich in Schulen gehe um die Spiele zu testen.
00:19:53: Und
00:19:54: witzigerweise,
00:19:54: das wird euch jetzt wahrscheinlich sehr überraschen, Schülerinnen und Schüler immer einen anderen Blick natürlich auch darauf.
00:20:03: Der Punkt der mir am wichtigsten ist hat es euch Spaß gemacht!
00:20:07: Ich beobachte natürlich auch wie sie mit diesem Spiel arbeiten unterhalten sich.
00:20:11: Gibt es Fragen?
00:20:12: Wie ist sozusagen die Stimmung auch in der Klasse?
00:20:14: Das sind ja Elemente, die sage ich mal die Lehrkraft anders wahrnimmt.
00:20:19: Die Lehrkraft schaut eher darauf, es ist fachlich korrekt die überlegt wie kann ich das in meinem Unterricht einsetzen?
00:20:25: und ihr habt ja eben auch schon gesagt für Schule ist es wichtig dass diese Pakete möglichst schnell einsetzbar sind.
00:20:32: Das ist fertig ist ein Anführungsstrichen.
00:20:34: Das sind also Punkte da achte ich bei der Gestaltung auch drauf aber die Rückmeldungen sind einfach sehr differenziert.
00:20:39: Die die fachlichen Punkte kommen oft von der Lehrkraft und die Schülerinnen und Schüler brauche ich einfach dafür um gespürt zu bekommen Macht es denen Freude?
00:20:48: Ist die Interaktion da, ist die Motivation das zu spielen auch hoch und würden dies vielleicht auch noch mal spielen.
00:20:54: Und deshalb bin ich auch sehr viel in Schule wie gesagt und das ist auch sehr bereichernd tatsächlich.
00:21:01: Manchmal auch ein bisschen niedrisch mehr.
00:21:02: dann darf ich an der Stelle auch sagen
00:21:04: Aber es bildet wahrscheinlich eine Realität mit der du arbeiten kannst Dann
00:21:08: ja es ist meistens so dass man nie alle erreichen kann tatsächlich Ja In jeder Klasse immer jemanden, der entweder aus dem Fach keinen Bock hat oder vielleicht auch gar keine Lust hat zu spielen.
00:21:18: Das ist auf jeden Fall dabei!
00:21:20: Aber wenn so zwei Drittel Spaß hatten und das sieht man ja natürlich auch – das behauptet ihr nicht nur, sondern ich kann es ja auch beobachten – dann ist es auf jeden fall erfolgreicher.
00:21:29: Ich greife wieder an Punkt auf den ich Ableiter aus einem Gespräch, dass wir mit einem deiner Spieler-Designer Kollegen Michael Lu geführt haben.
00:21:38: Der hatte nämlich auch auf zwei Dinge darauf hingewiesen, nämlich Prozess eines Spiels langfristig ist und dass die relationelle Bearbeitung eines Spieles von sehr großer Bedeutung ist.
00:21:49: Und Michael haben wir auch gefragt, wie wird denn dein Spiel getestet?
00:21:54: Da hat er von seiner Hamburger Lugeng gesprochen, die mit ihm halt einfach diese Spiele in diesem Prozess begleitet Rückmeldungen gibt.
00:22:02: Wie machst du das?
00:22:03: Brauchst du diese Rückmellung von Spielegruppen auf dem Weg zu deinem Spiel oder saßt Ich weiß, was ich tue und das passt so.
00:22:13: Nein also die Spiele für den Unterricht wie gesagt das habe ich ja gerade so ein bisschen erzählt dass sich da einfach in Klassen gehe und da brauche ich einfach die Rückmeldung von denen Personen die es am Ende spielen sollen bzw diese Einsätze sollen.
00:22:26: als Lehrer wenn ich spiele Entwickler die sich eher an den Mastenmarkt richten Dann brauche ich natürlich auch Spielgruppen, weil die dann wieder die Zielgruppe sind.
00:22:33: Also die potenziellen Käuferinnen und Käufe.
00:22:35: Das heißt... Ich glaube man muss hier so ein bisschen differenzieren.
00:22:38: was ist die Intention des Spiels und wo soll es eingesetzt werden?
00:22:42: Die Spiele für den Unterricht test sich nicht in Spielgruppem, weil sie haben einfach einen ganz anderen Zugang bzw.
00:22:48: andere Vorlieben Aber Spiele für den Massenmarkt definitiv.
00:22:51: Und ich habe hier auch eine, ich würde es nicht sagen Gang aber eine Gruppe von Interessierten die mir auch sehr ehrlich und unverblümt die Meinung ins Gesicht sagen und dafür bin ich auch sehr dankbar.
00:23:02: Diese Frage hat dir übrigens Monique gestellt und sie hatte auch noch ne Anschlussfrage aber die haben wir glaube ich schon aufgelöst.
00:23:08: Ich stelle sie noch einmal nämlich wird ein pädagogisches Thema an dich herangetragen und das Alter der Zielgruppe Und überlegst du dann, wie man das spielerisch verpacken kann?
00:23:18: Oder wird ein Spiel entwickelt und geguckt, wo interessante pädagogische Aspekte enthalten sind.
00:23:24: Aber wenn ich das richtig verstanden habe hast Du ja gesagt naja es ist der Unterrichtsgegenstand... ...und der Lehrplan und das ergibt quasi den Auftrag für das Spiel.
00:23:34: Genau um hier vielleicht nochmal so einen ganz kleinen Bogen zu schlagen.
00:23:37: Es gibt hier oft so diese Diskussion oder das Vorteil dass Spiele die Wissen vermitteln keinen Spaß machen oder dass es Spiele, die Spaß machen nur bedingt Wissen vermitteln können.
00:23:48: Ja das kann man sehen wie man das möchte.
00:23:51: ich glaube man kann's verbinden.
00:23:52: aber bei mir ist es ganz klar so die Spiele die im Unterricht eingesetzt werden Die Schülerinnen und Schülern wissen, dass es Unterricht ist.
00:24:01: Das heißt meine Spiele müssen jetzt gar nicht irgendwie so verkaufen okay wir machen hier mal ein lustiges Spiel und vielleicht lernt ihr zuverlägt was dabei.
00:24:08: Sondern es ist ganz explizit für den Unterricht konzipiert Und das wissen die Schüler.
00:24:13: Das sind eigentlich andere Medien, die eingesetzt werden.
00:24:18: Ob ich jetzt in einem Buch lese oder einen Film schaue, ob ich mir vielleicht irgendwas anhöre sozusagen, das wird hier über ein Spiel abgebildet und die Spiele transportieren einfach das Wissen was sich vielleicht auch im Buch mehr lesen könnte aber auf eine andere Art.
00:24:35: also die Schülerinnen und Schülern besser gesagt Die haben nicht das Gefühl am Ende, dass jetzt hier irgendwie den was untergeschoben werden sollte.
00:24:42: Sonst war völlig klar, das Spiel wird im Fachunterricht eingesetzt und damit können wir mit glaube ich auch sehr gut umgehen.
00:24:49: Du hast gerade gesagt, das Spiel sollte gleich bedeutend sein mit dem Medium Buch und Film?
00:24:55: Hast du das Gefühl es ist auf dem Weg gleichberechtigt zu sein Oder ist das Spiel immer noch so, dass Nischenkind über das man eher lächelt?
00:25:03: Weil ja Schule und Spiel normalerweise in der Pädagogik wenig Berührungspunkte haben.
00:25:08: Bevor ich mir jetzt den Zorn zuziehe von Leuten die sich sehr lange damit beschäftigen... Ich möchte nicht sagen, dass das Spiel gleichberechtigt zu Buch oder Film sein sollte.
00:25:19: Das können glaube ich andere Personen besser beurteilen als ich!
00:25:22: Ich glaube, dass es Spiel eine extrem sinnvolle Ergänzung ist als Medium weil das eben Dinge anders macht als beispielsweise ein Buch oder auch einen Film.
00:25:31: Und da haben wir vorhin schon drüber gesprochen, dieses Dinge aufnehmen was im Buch durch Lesen erfolgt, im Film durch audiovisuelle Komponenten.
00:25:39: Im Spiel habe ich einfach den Vorteil dass sich selber agieren kann.
00:25:42: Das heißt es kommen einfach andere Aspekte dazu die den Unterricht bereichern können.
00:25:48: Ich möchte aber nicht sagen das ist irgendwie jetzt eine Gewichtung geben sollte.
00:25:51: wie gesagt dafür bin ich zu wenig Experte in dem Bereich.
00:25:55: Ich glaube aber dass der Unterricht lebendiger werden kann.
00:25:58: und um den anderen Teil der Frage zu beantworten.
00:26:00: Ich bin sehr dankbar, dass in den letzten Jahren das Mediumspiel glaube ich auch im Bildungskontext an Bedeutung gewinnt.
00:26:08: Ihr seid ja vermutlich regelmäßig auf die Spielmesse auch in Essen.
00:26:11: Da gibt es ja seit ein paar Jahren den Educators Day, der sich also ganz explizit auch an Personen richtet, die mit Spielen und Bildung beschäftigen.
00:26:19: Ich selbst darf dieses Jahr zum zweiten Mal einen Fachtag organisieren.
00:26:23: Der wird als weiter Bildungsveranstaltung anerkannt für Lehrkräfte aus Sachsen-Sachsen-Anhalt und hoffentlich auch aus Thüringen, wo es eben speziell um den Einsatz von Spielen im Unterricht geht.
00:26:35: Das haben wir letztes Jahr zum ersten Mal gemacht, dürfen uns wie gesagt dieses Jahr wiederholen.
00:26:39: Und auch junge Kolleginnen und Kollegen also Personen die von der Universität kommen, die haben glaube ich einen anderen Zugang zu dem Thema Spiel im Unterrecht.
00:26:48: Also da bewegt sich auf jeden Fall was?
00:26:51: Ich glaube aber trotzdem das ist noch viel mehr auch gerne Mutbedarf von Lehrkräften Spieler einzusetzen, weil ich natürlich auch die Hürden sehe.
00:26:58: Ja das ist natürlich auch im Prozess der gelernt werden muss nicht nur von Seiten der Lehrkraft sondern auch von Seite der Schülerinnen und Schüler.
00:27:06: Ich weiß nicht wie ihr das beobachtet aber viele Kinder, viele Jugendliche können ja gar nicht mehr spielen.
00:27:12: Das geht teilweise mit los.
00:27:14: Wie würfel ich denn?
00:27:15: Die nehmen den Würfel in die Hand und lassen ihn einfach auf den Tisch fallen.
00:27:17: Also so ganz einfache Dinge Man eigentlich zu Hause lernt, aber wenn halt zu Hause nicht mehr gespielt wird haben die diese Kompetenzen nicht.
00:27:25: Das heißt Spiel im Unterricht braucht ein bisschen Mut vielleicht auch ein bisschen Geduld Aber wenn man das aufbringt hat dann glaube ich einen Medium was den Unterricht in vielen Facetten einfach interessanter und ja erlebnisreicher machen kann.
00:27:38: Ich würde es ganz gerne unterstützen was du gesagt hast mit der Beobachtung die ich die letzten zwei Wochen gemacht habe.
00:27:42: also Und ich haute jetzt mal so eine Schlagzeile raus, nämlich im Mischen impossible.
00:27:48: Wie oft beobachte ich das tatsächlich Jugendliche nicht in der Lage sind, Karten so miteinander zu vermengen?
00:27:54: Dass sie gemischt sind und die dann auch ganz bereitwillig sagen hier nehmt sie, nehm du die Karten wie auch immer und Du hast gerade eben gesagt dass das ist eben so auch dieses Skills also diese motorischen Skils die man über das Spielen halt erlernen sollte und du hast es ja grad mit dem Würfeln gesagt kam mir jetzt halt einfach nur so in den Gedanken.
00:28:13: Entschuldigung, wenn ich da so ein Umweg gegangen bin.
00:28:15: Tschüss!
00:28:17: Also ich glaube schon, dass das Spiel in Schulen immer mehr auf dem Vormarsch ist und eben wie ihr auch schon sagt.
00:28:23: Dass das Medium immer mehr Anerkennung findet.
00:28:27: Und ja es braucht Mut Es braucht vor allen Dingen aber auch Zeit also so Projekte wie Markus Zimmermann in Hamburg das gemacht hat oder Konni Hoffmann in Bielefeld Die Brettspielklassen die arbeiten ja genau damit Sie vermitteln ja auch Wissen über das Medium-Brettspiel.
00:28:42: Also es funktioniert.
00:28:44: Du brauchst halt nur Menschen die das möchten und eine Schulleitung, die es erlaubt.
00:28:51: Es ist kein Allheilmittel, das ist auch klar.
00:28:53: Das ist eines von vielen Medien auf dem man weiter zurückgreifen kann als Lehrkraft.
00:28:59: Hier würde ich gerne noch mal ein Stück weit differenzieren wenn's gestattet ist.
00:29:03: Auch in Leipzig gibt es den Stefan Hildebrand der Wordgame-Teacher, der das im Prinzip ähnlich macht wie wieder Markus Zimmermann.
00:29:10: Wenn ich es richtig verstanden und begleitet habe, ist so dass hier Spiele, die eigentlich für den Massenmarkt entwickelt wurden verstärkt im Unterricht eingesetzt werden.
00:29:19: Vor allem vor dem Hintergrund.
00:29:20: ich sage mal Kompetenzentwicklungen, Teamfähigkeit stärken und so weiter und sofort.
00:29:24: Das ist total sinnvoll und es auch sehr wichtig dass es diese Initiativen gibt.
00:29:28: das was ich ja mache und auch andere Kollegen und Kollegen ist Spiele zu entwickeln die direkt sich an den Fachunterricht richten.
00:29:36: Das heißt wir verbinden einfach hier die Vorteile des Mediums Spiel mit den Dingen die im Unterrecht sowieso notwendig sind.
00:29:43: Die Lehrkraft verliert also keine Zeit, wenn sie das Spiel einsetzt.
00:29:47: Sondern sie verändert nur das Medium und ich glaube diese Differenzierung ist wichtig nochmal herauszuarbeiten.
00:29:52: Die Spiele die ich mache steuern diese sozialen Kompetenzen natürlich anders als wenn ich jetzt ein Spiel für den Massenmarkt habe was ich gezielt einsetze um eben Teamfähigkeit zu stärken.
00:30:01: Das ist auch völlig klar!
00:30:02: Deshalb glaube ich es ist generell wichtig zu schauen aus welchem Grund soll ein Spiel im Unterricht eingesetzt werden?
00:30:09: Geht's wirklich darum Wissen anwendbar zu machen oder zu verstehen, oder neues Wissen zu generieren.
00:30:14: Oder möchte ich eher andere Dinge erreichen?
00:30:16: Möchte ich eine Klasse auflockern?
00:30:18: Mäuchte ich dass sie miteinander ins Gespräch kommen?
00:30:20: Möhchte ich Fantasieschulen, strategisches Denken für den und so weiter?
00:30:24: Und es gibt ja unendlich viele Spiele!
00:30:26: Ja und diese Frage was ist eigentlich der Zweck und welches Spiel nutze ich dafür?
00:30:31: die sollte immer ein bisschen auch im Vordergrund stehen?
00:30:33: Wir haben jetzt sehr viel über den Einsatz von Spielen in der Hegelschule gesprochen.
00:30:37: Von Tobias kommt eine Frage, die wir an dich weiterleiten wollen und die ist relativ umfangreich.
00:30:41: Und lang.
00:30:42: deswegen lese ich sie vor.
00:30:44: Meine Frau arbeitet in einer blinden Schule.
00:30:46: Deswegen würde mich interessieren ob es auch inklusive Spielidee gibt damit auch Kinder in der blinden schule die zum Teil nur sehbehindert beziehungsweise blind sind andere aber auch geistige Behinderungen haben abgeholt werden können.
00:30:59: Denn in diesem Bereich der pädagogischen Arbeit sind solche pädagogen Hilfsmittel unglaublich wertvoll.
00:31:05: Ja, ist eine, wie ich finde sehr spannende Frage tatsächlich.
00:31:09: Ich habe bisher keine Spiele entwickelt die sich an Personen mit Seebeeinträchtigungen richten.
00:31:15: Ich kann also dafür dazu nicht so viel sagen... ...ich weiß dass es in Leipzig wo ich wohne eine sehr große Schule gibt.. ..die sich an Menschen mit Seebeinrichtigungen an Blinde richtet und ich weiß das sie auch Spielkonzepte einsetzen.
00:31:28: tatsächlich aber das ist wie gesagt ein Bereich in dem ich bisher noch nicht gearbeitet habe.
00:31:34: Ich kann mir das sehr gut vorstellen, wobei die Schwierigkeiten hier natürlich sein werden einmal die unterschiedlichen Fähigkeiten zu berücksichtigen.
00:31:44: Also gerade eine körperliche Einschränkung und eine reistige Einschränkung, die erfordern ja teilweise unterschiedlicher Rangensweisen an die Gestaltung eines Designs von Spielen.
00:31:54: Wir haben Eingangs drüber gesprochen dass ich Spiele gemacht habe zum Thema Borderline Persönlichkeitsstörung oder auch Autismus usw.
00:32:01: Auch da ist Polizielle Zielgruppe, sehr, sehr heterogen und das muss man im Prinzip über das Design so ein bisschen aufgreifen um eben zu gucken wie kann ich die Besonderheiten auch berücksichtigen.
00:32:14: Spiele für blinde Menschen?
00:32:16: Sehr, sehr spannendes Thema würde ich sehr gerne dazu arbeiten aber wie gesagt da habe ich bisher noch wenig Erfahrung beziehungsweise eigentlich gar keine.
00:32:24: Gibt es denn grundsätzlich etwas wo du sagst Aufträge die du nicht annehmen würdest oder sagst ja nee dass ist überhaupt nicht mein Britt Was eisen ist mir zu heiß?
00:32:34: Also thematisch gesehen, nein.
00:32:37: Ich würde aber sehr differenzieren wer die Auftrag giberin und Auftrag gibber sind.
00:32:42: es gibt sicherlich Institutionen Parteienverbände auch Unternehmen wo ich sage eure Anschauung eure Werte die ihr vertreten die sind in meinen nicht konkurrent.
00:32:54: für euch möchte ich nicht arbeiten.
00:32:55: das würde ich auf jeden Fall tun.
00:32:56: ja thematische glaube ich dass man zu fast allem wie gesagt was machen kann.
00:33:01: Die Frage ist da immer, was ist das Ziel?
00:33:03: Also was soll am Ende des Spiels stehen.
00:33:05: Was ist vielleicht auch die Message, die transportiert werden soll?
00:33:08: Wenn die Leute sich jetzt buchen wollen und dir einen Auftrag geben wollen wie können sie dich denn erreichen?
00:33:13: also ich bin sehr einfach im Netz zu finden und dann fehlt wie gesagt und das Einfachste ist wahrscheinlich mir eine E-Mail zu schreiben oder mich einfach anzurufen.
00:33:21: Und ich mache nochmal ein Bogen zurück zu einem Gesprächsinhalt den wir am Anfang besprochen haben Darf allerdings eine Frage noch dazu verfassen, nämlich die Frage an dich Ron von Sarah wieder ist.
00:33:35: Wie bekommst du denn raus was Kinder und Jugendliche catcht?
00:33:39: Und jetzt gibt es einen Verweis zu einem momentan sehr populären Spiel das auch zum Kennerspiel des Jahres.
00:33:48: Boss Fighters QA.
00:33:49: muss im Spiel das Jugendliche Catcht heute zum Beispiel eine App haben oder müssen sie kurz und knackig sein?
00:33:56: Und das auf dem Hintergrund der Frage, dass ja Konzentrationsphasen von Schülerinnen und Schülern kürzer geworden sind.
00:34:03: Eine wirklich sehr schöne und wie ich finde auch komplexe Frage.
00:34:09: Ich glaube, dass Spiele die im schulischen Kontext eingesetzt werden durchaus auch analog funktionieren dürfen aus verschiedenen Gründen.
00:34:18: Zum einen ist es so, dass das gemeinsame Spielen... Also man sitzt gemeinsam am Tisch und man spricht miteinander, man diskutiert.
00:34:26: Wir haben über Mimik und GST gesprochen usw.
00:34:28: Das sind wesentliche Punkte die ich persönlich sehr wertvoll finde in diesem schulischen Kontext.
00:34:34: Dazu kommt, dass in vielen Schulen inzwischen auch Smartphones der im Anfang des Tages abgegeben werden müssen Und die Kinder die erst am Ende wieder bekommen.
00:34:45: Die Digitalisierung, die in den letzten Jahren ein sehr heißes Thema auch im Bildungskontext war wird an manchen Stellen zurückgefahren.
00:34:52: Zum einen weil das System Schule möglicherweise dem nicht komplett gerecht werden kann bisher zum anderen aber auch dass was du gerade gesagt hast die Aufmerksamkeit spannen nimmt extrem ab.
00:35:02: also Kinder und Jugendliche schaffen es kaum noch sich länger zu konzentrieren.
00:35:05: Und auch hier bieten Spiele im Prinzip einen möglichen Ansatz zu sagen wir spielen das Spiel dauert vielleicht dreißig fünfundvierzig Minuten wie auch immer Aber durch diese Eingewundenheit schaffen es die Kinder auch wieder, sich eben länger mit einem Sachverhalt zu beschäftigen.
00:35:22: Das heißt Spiel kann dazu beitragen, auch die Konzentrationsfähigkeit oder die Bereitschaft sich zu konzentrieren, mittel- und langfristig wiederzu verbessern.
00:35:30: Das haben wir eben schon besprochen.
00:35:32: je nachdem was der intensive Zweck ist werden Spiele designed.
00:35:35: Ich glaube es braucht nicht zwangsläufig eine App Es brauchen noch nichts.
00:35:39: zwangsläufig Diese kurzen Melodungsreize.
00:35:42: Die sind natürlich teilweise sinnvoll, aber die kann man eben auch anders umsetzen.
00:35:47: Das schöne Beispiel ist das ich immer habe wenn man ein Spiel ganz kurz erklärt und die Leute sofort ins Reden kommen sich auszutauschen und die ersten nach dreißig Sekunden eine Minute anfangen zu lachen dann sieht man dass es funktioniert.
00:35:59: Und das finde ich einfach eine ganz große allige Erfahrung die eben auf dem Schulkontext sehr oft zu beobachten ist.
00:36:04: Wenn du mit den Schülerinnen spielst dann auch nochmal in eine Reflektion so eine Gesandreflexion die du für dich noch mal mitnimmst für zukunftliche Projekte?
00:36:14: die Rückenmeldungen, die ich bekomme sind ja meistens auf ein konkretes Spiel bezogen.
00:36:17: Was ich aber merke wenn gewisse Mechaniken nicht funktionieren oder wenn Mechaniken zu schwierig sind und zu komplex sind dann habe ich das schon im Hinterkopf und kann dann sagen okay wenn es mal wieder einen Projekt gibt für eine ähnliche Altersgruppe zum ähnlichen Thema dann würde dem Mechanik wahrscheinlich rausfallen.
00:36:33: also solche Lerndeffekte hab' ich auf jeden Fall.
00:36:36: Aber generell ist der der Fokus immer auf das aktuell laufende Projekt.
00:36:40: Okay wie lange entwickelt so ein Spiel eigentlich?
00:36:42: Das ist überraschenderweise sehr unterschiedlich, es kommt so ein bisschen aufs Thema an.
00:36:46: Wir haben vorhin über den Mathe-Spiel gesprochen.
00:36:48: Mathe hat einen großen Vorteil dass die Grundlagen relativ klar sind.
00:36:53: das heißt, das war so in knapp anderthalb zwei Monaten fertig.
00:36:56: ich habe aber auch mal ein Spiel entwickelt.
00:36:58: da ging's auch für den Unterricht zum Thema Geografie um den Klimawandel und hier ganz konkret um die verschiedenen Sphären der Erde weil das ein Thema ist was hochkomplexes wo ich auch selber einfach lange gebraucht habe, um nicht einzurbeiten und die Prozesse zu verstehen.
00:37:13: Da hab ich halt ein halbes Jahr dran
00:37:14: gesessen.".
00:37:15: Ja das ist einfach dann auch viel mehr Rechercheaufwand.
00:37:19: Auch die Verknüpfung, die Verzahnung der Inhalte dauert dann einfach länger an dieser Stelle.
00:37:23: aber generell kann man sagen kurzes Spiel so einen Monat bis zum halben drei Vierteljahr reine Entwicklungsarbeit.
00:37:29: Das ist durchaus eine Spanne, die vorkommt kann.
00:37:33: Dann würden wir ganz gerne so langsam mit dir in die Zielgeraden einbiegen Ronn.
00:37:38: Ich sage an dieser Stelle schon einmal Danke dafür für all diese Ideen und Informationen, die du uns gegeben hast.
00:37:44: Wenn es um das Medium Spiel als pädagogisches Mittel im Einsatz mit der Schule geht wir Podcast haben immer noch so zwei Kategorien auch zu denen wir dich einladen möchten.
00:37:56: Die erste kategorie ist ein Mitmachspiel Und die zweite Kategorie isst ein Brettspiel Traum.
00:38:01: Jetzt haben wir verschiedene Formate schon ausprobiert, aber weil unsere Folge heute so einen starken thematischen Anklang hat möchte ich dir eben halt auch ein Lernspiel anbieten und ich hoffe dass du Spaß hast mit uns eine runde Memory zu spielen.
00:38:17: Ich habe dir zwölf Memory-Karten vorbereitet Ron.
00:38:20: auf diesen Memory Karten stehen Namen von Spielen die zum Spiel des Jahres prämiert wurden und die dazugehörigen Kombinationen an Autorinnen oder Autoren.
00:38:31: Und dein Ziel wäre es, mit möglichst wenig Zügen eben alle sechs Memoriepaare zuorten zu können.
00:38:38: Das machen wir aber natürlich nur wenn du darauf Lust hast.
00:38:41: Das klingt super interessant!
00:38:43: Ich befürchte fast ich bin da richtig schlecht drin, aber ihr könnt's gerne probieren.
00:38:47: Na klar
00:38:48: Ja, das ist ja das was wir Erwachsene immer sagen und es stimmt in der Regel auch immer.
00:38:52: Also Ronn stell dir vor eine Raster legt vor dir.
00:38:55: Das Raster besteht aus zwei Zeilen Eine Anordnung In sechs Spalten.
00:39:01: Du hast also A-Eins Und Zwei B Eins und Zwei.
00:39:05: Das Ganze geht bis F Eins und zwei.
00:39:07: Und wenn du dir noch zu schreiben holen möchtest, um deinen Altersnachteil irgendwie auszugleichen oder den Memoriennachtel auszugleichten wirst du dazu herzlich eingeladen.
00:39:15: Ansonsten sagst du mir einfach immer die Kombination von zwei Koordinaten.
00:39:20: ich klick darauf und sage dir welche Begriffe sich dahinter verstecken.
00:39:24: Sehr gerne!
00:39:25: Ich würde strategisch mit A-I anfangen.
00:39:28: Okay, A- I deck' ich auf und dieser Begriff heißt Lukas Zach und Michael Palm.
00:39:34: Und dazu noch bitte eine zweite Karte.
00:39:36: Dann nehme ich C-Zwei.
00:39:40: Ich decke für dich C-zwei auf und sage dir Wolfgang Warsch!
00:39:45: Also das ist schon einmal keine gültige Kombination, weil es eben beides männliche Spielautoren sind.
00:39:53: Es kann weitergehen.
00:39:54: Dann machen wir weiter mit D-Eins bitte?
00:39:57: D-eins – ich geb dir Dorfromantik als Brettspiel.
00:40:00: Dorf Romantik….
00:40:02: okay dann nehme
00:40:04: ich mal... Da könnte schon eine Lösung drin sein.
00:40:08: JD grinst auch schon?
00:40:09: Ja,
00:40:10: ich tippe mal blind auf A eins
00:40:13: Das war blind richtig getippt und damit hast du das erste Pärchen schon gelöst.
00:40:20: Es kann weitergehen wenn du bereit bist.
00:40:23: Dann würde ich mal E zwei probieren.
00:40:27: Ich gebe dir E zwei Und das ist das Spiel Azul.
00:40:33: Und dann gucken wir einfach mal dazu, was sich denn hinter F-I verbirgt.
00:40:37: Die Quacksalber von Quedlinburg!
00:40:41: Die Quaksalber?
00:40:42: Okay... Dann nehmen wir doch mal F- I und gucken mal zu C-II.
00:40:49: Sagtest du F-i und C- II?
00:40:54: Das passt!
00:40:55: Genau das ist Wolfgang Warsch.
00:40:57: und die Quacksalber von QUEDLINBURG wieder ein Treffer.
00:41:00: Was verbirgte ich denn hinter?
00:41:03: In der A-Zwei verbirgt sich Elizabeth Hargraves.
00:41:07: Ah, okay!
00:41:09: Dann müssen wir ein Spiel finden wo es was mit Vögeln zu tun hat nämlich an?
00:41:14: Vielleicht ist das ja bei B-Eins.
00:41:17: Bei B-eins findest du Exit das Spiel.
00:41:20: Exit Okay dann gucke ich mal bei D-Zwei.
00:41:26: D-zweih ist Flügelschlag.
00:41:30: Ja, dann würde ich gerne die zwei und A-Zwei miteinander kombinieren.
00:41:34: Und damit hast du natürlich das nächste Pärchen gefunden.
00:41:37: so für dich?
00:41:38: Du bist momentan bei sechs Spielzügen und mathematisch wird es jetzt wahrscheinlicher dass du Treffer landest.
00:41:45: Verhaupt dich!
00:41:49: Ich glaube B-Zweih hatte ich noch nicht.
00:41:51: B-zwei denke ich auf, das ist Cascadia.
00:41:54: Cascadia auch ein sehr schönes Spiel.
00:41:59: Ich decke für dich C-I auf und da steht Michael Kiesling.
00:42:05: Okay, ich würde mal bitte E-I noch haben wollen?
00:42:09: E- I ist Randy
00:42:13: Flynn!
00:42:14: Wenn das mal nicht schon allein vom Namen her zu einer nordamerikanischen Großlandschaft passt...
00:42:20: Ja, ich nehme mal noch F-II und dann denke ich und hoffe ich dass sich die zuordnen könnte.
00:42:26: Ich glaube aber, wenn du F-II nimmst dann wäre es nicht das passende Spiel.
00:42:31: Aber ich mach' das für dich!
00:42:32: Das ist korrekt.
00:42:33: oder meintest Du B-II?
00:42:35: Nein, ich meine F-I.
00:42:37: Ich gebe dir F- II und F-III ist Inka und Markus Berandt.
00:42:42: Hast du noch die Orientierung oder möchtest du nochmal wissen was übrig ist?
00:42:45: Nein ich glaube würde E- I mit B- II kombinieren, das müsste dann Cascadia sein.
00:42:54: Genau Dann bleibt noch eins übrig.
00:42:56: Das ist der liebe Herr Kiesling und Azul.
00:43:00: Wunderbar, prima!
00:43:01: Du hast die richtige Lösung gefunden, sagt mir die technische Oberfläche mit der ich das programmiert habe.
00:43:06: Herzlichen Glückwunsch!
00:43:08: JD wäre schon gescheitert.
00:43:10: Sehr schönes Spiel.
00:43:11: Schon mal eine Koordinaten, das wär nicht meins gewesen...
00:43:14: Wir fragen unsere Gäste nach einem Brettspiel-Traum Und wir haben schon die außergewöhnlichsten Antworten gehört.
00:43:21: Also das können ganz reale Dinge sein, wie zum Beispiel mit einem mit Spielen vollgepackten Autofuß Brandenburger Tor zu fahren oder das können sehr unrealistische Dinge sein wie zb auf dem Mars und Mars zu spielen.
00:43:34: Wir haben keine Garantie dass wir das in irgendeiner Art und Weise umsetzen können.
00:43:38: aber gibt es etwas im Bereich der Brettspiele bei denen du sagst ja da schlummert etwas in dir?
00:43:43: Da hättest du mal Lust darauf das zu erleben oder das umzusetzen?
00:43:47: Das ist eine wieder sehr, sehr gute Frage.
00:43:49: Ich habe das große Glück dass ich viele Dinge umsetzen kann.
00:43:53: tatsächlich also beispielsweise werde ich mal gucken ob es funktioniert auch im Rahmen der Hobby-Messe.
00:43:59: wir werden einen Weltrekordversuch starten und zwar werden versuchen das größte Quiz wo die meisten Personen parallel spielen auf die Beine zu stellen.
00:44:09: da bin ich sehr gespannt ob das funktionieren wird.
00:44:12: Da laufen gerade so ein bisschen die Vorbereitung.
00:44:14: aber wenn ihr von einem Traum sprecht Persönlicher Traum oder eher so ein genereller Prätspieltraum?
00:44:20: Das darf dein Traum sein.
00:44:22: Es gibt da keine Vorgaben!
00:44:24: Das darf mein Traum seien, also ich finde es einmal was sich wirklich toll finden würde ist wenn es gelingen könnte mit einem Spiel wirklich Mathematik verständlich zu machen weil ich glaube das einfach so so ein Thema wo viele Leute einfach sagen ja das ist irgendwie schwierig wie verstehen das nicht und in Spielen da helfen könnte, sozusagen nach dem Spiel.
00:44:43: Ja wir haben wirklich verstanden wie Dinge zusammenhängen wäre das großartig.
00:44:47: und das andere ist wenn man durch ein Spiel wirklich wieder Menschen zusammenbringt tatsächlich also JD ich weiß ja von ihr dass du auch sehr viele Veranstaltungen machst wo Spiel einfach auch ein Medium ist um einfach Menschen zu verbinden.
00:45:01: Und wenn man irgendwie sich vorstellt dass doch Spiel die Welt wieder ein bisschen zusammenrückt und diese Gräben die es aktuell gibt einfach geringer werden, dann wäre das sicherlich was, wo ... ja.
00:45:13: Das wäre so ein kleiner Traum und vielleicht gelingt es ja?
00:45:18: Ja mit einem kleinen lächelnden Gesicht sage ich, Ich glaube dass es leichter ist die Welt wieder zusammenzubringen als ein Spiel zu erfinden, das mir Mathematik beibringt.
00:45:29: Challenge accepted!
00:45:31: Der Auftrag für zwei tausend sieben und zwanzig vier mitgegeben und erteilt ... ja JD bringst du uns aus der Folge
00:45:37: raus?!
00:45:38: Super, super Genneron!
00:45:39: Vielen lieben Dank dass du uns ein Einblick in deine Arbeit gegeben hast.
00:45:42: Dass du all die Fragen beantwortet hast und auch so offen warst.
00:45:46: Wir haben noch ganz traditionell seit siebzehntzwanzig unseren Wumms.
00:45:51: Damit beenden wir unsere Folgen.
00:45:52: in der Regel Und auch so heute geht es ganz einfach Hat auch was mit Mathe zu tun, man muss von drei zwei eins runterziehen und dann sagen wir alle gemeinsam Wums.
00:46:02: Dann ist jetzt aber für heute schon vorbei
00:46:05: Drei Zwei
00:46:07: Eins.
00:46:09: Wunsss!
Neuer Kommentar